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Rock am Fuss, an den schwingenden Haaren, sowie im Kopf und im Herzen!

Diese Überschrift wird einigen vielleicht schon deutlich gemacht haben worüber der diesmalige Eintrag handeln soll:

Hans Dieters Großmutter in Köln-Kalk. Scherz.

Es geht natürlich um Rock am Schloss 2008. Dieses lauschige (vergleichsweise) kleine Festival hier oben im Norden, am Schloss Gödens, lockt von Jahr zu Jahr mehr Leute an und entwickelt sich zu einer wahren Erfolgsstory. Was als kleines Hobby für ein paar Schüler begann mauserte sich mit nun gefühlten über 1000 campenden Personen und einer Brasilianischen (!) Band als Gast zu einem Fest mit mehr Bedeutung für die Region als je zuvor.

Das war aber bis jetzt nicht das Hauptargument, dass ich mich (wie letztes Jahr auch) mit Dennis und Simon-mon dort hinbewegt habe, sondern vielmehr, dass ich dort sehr viele Menschen und Musiker zumindest einigermaßen gut kenne und es daher nie langweilig wird. Man kann einfach einschätzen was dort gut gefällt und meistens passieren noch überraschende Dinge, die dem Ganzen dann auch noch den Glanz des spontanen verleihen.

Auch dieses Jahr war wieder gut, obdem man deutlich sagen muss dass sich die Dinge wandeln. Denn ein stetig größer werdendes Festival muss auch organisatorisch mit dem Mehr an Menschen fertig werden - und dieses Jahr waren der Tribut, die vielen neuen Regeln - einfach mal nicht sehr schön.

So war es Dennis und mir leider nicht gestattet mit seinem Wohnwagenmobil auf den Campingplatz zu fahren - da die kleine Zufahrt im letzten Jahr durch die Wohnmobile sehr schnell verstopft war und der Berufsverkehr sich staute. Dies fanden einige Anwohner nicht so witzig und riefen die Polizei. So hat die Regel eine eindeutige Begründung, die ich und Dennis auch gut nachvollziehen konnten. Ärgerlich wurde es trotzdem, als wir den Campingplatz betraten und trotzdem Fahrzeuge auf dem Platz standen. Da hatten sich einige Besucher über Kontakte einfach doch ihr Wohnmobil auf den Platz gestellt. Ärgerlich besonders, weil Dennis und ich noch versucht haben, das Verbot zu umgehen aber einfach keine Antwort bekamen. Wie soll man aufgestellte Regeln respektieren, die von den Leuten, die diese Regeln aufstellen, selber nicht eingehalten werden? Ganz oder gar nicht sollte es doch heißen, wenn es um Regeln geht, wie ich finde. Beziehungen hin oder her.

Auch ein Müllpfand wurde eingeführt, für den man einfach Verständnis haben muss. Als Organisator ein Festival auf die Beine zu stellen mit dem man nicht mal besonderen Gewinn machen will, und dann auch noch den Müll anderer Menschen, die einem teilweise auf den Nerven rumtanzen, wegräumen - das verstehe ich gut.

Das wichtigste aber war, dass wir diesmal ein richtig schönes Camp hatten, mit Pavillons und (die meiste Zeit in ausreichender Anzahl vorhandenen) Stühlen, mit denen man die wechselhaften Wetterbedingungen gut überstand. Die Zelte eng beieinander, so das immer alles relativ trocken war. Hier hätte ich ruhig noch länger campen können, wären vernünftige sanitäre Anlagen vorhanden gewesen, was jedoch zugegebener weise auf keinem Festival der Fall ist. Kein Grund, es nicht mal zu versuchen :D

Allerdings gibt es noch eine Sache, die sich im Laufe des Festivals als richtig ärgerlich herausstellte: Diebe. Es wurde, für mich das erste mal merklich, viel geklaut. Jeden den ich darauf ansprach wurde auch beklaut, was einfach ein Unding ist. Das war letztes Jahr nicht so, vorletztes Jahr nicht, aber dieses Jahr haben sie richtig zugelangt. Dabei wurde mir schnell klar, dass die Selbstkontrolle, die die letzten Jahre hier so gut funktioniert hatte, also nur nette Leute da, die man kennt, denen man vertraut und die keine Scheisse bauen, versagt hat. Es haben einfach zuviele mitbekommen, wie toll das Festival war und das hat eben auch die falschen Leute dazu gebracht, herzukommen. Da kann ich beim nächsten Mal nur jeden empfehlen, seine Vorräte gut zu verstecken bzw. mit Schlössern die Zelte sichern. Auch Leute, die sich einfach so in unser Camp setzten und es als selbstverständlich ansahen, fremdes Hab und Gut als Allgemeingut zu betrachten, gab es zuviele. Hier musste der Ton auch mal anders werden, denn irgendwo hört es auch mal auf. Schließlich können sich die Leute ja auch mal genug von ihrem eigenen Kram mitbringen, Platz war ja nachweißlich genug da. Auch dass alle Leute immer nach Kippen gefragt haben, fand ich einfach nur nervig. Bei dem nicht vorhandenen Zigarrettenautomaten hätte ich eh keinem Kippen abgegeben, wäre ich Raucher gewesen.

Lautstärke war in Prinzip OK, nur unser Problem war das Chill-Out-Zelt, welches als Chill-Out-Zelt natürlich ausgerechnet nachts um 4 voll aufdrehen musste, wenn ich gerade einschlafen wollte. Hier wäre es doch eindeutig schöner gewesen, wenn es ganz auf der anderen Seite (also gegenüber der Bühne) gestanden hätte, damit man wenigstens halbwegs einschlafen kann. So wurde nicht daraus.

Dennoch hatten wir viel Spaß und Thomas hat es geschafft, erst darüber zu scherzen, wie man so dumm sein könne, seine jetzt schon 55 Videos auf seiner Cam noch zu löschen und es dann kurze Zeit später wirklich versehentlich zu schaffen. Noch einmal bitte alle auslachen

Wie gesagt, der positive Eindruck überwiegt wirklich, zieht man auch die Musik hinzu. Die guten Auftritte auf die man gesetzt hat waren auch wirklich gut und haben Spaß gemacht und das Sitzen, Lachen und Unterhalten im Pavillon war doch wirklich gut. Auch Hillo, dem ich als One-Man-Showact noch eine große Karriere vorraussehe, brachte seine positiven Seiten mit in die Partycrowd. So wollen wir das sehen.

So und nun habe ich keine Lust mehr weiterzuschreiben.



THE TILL
14.7.08 14:25
 


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