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Ein Mainstream Kommentar

Gestern habe ich auf irgendeiner Webseite gelesen "Das Konzert gegen das Klima". Natürlich heißt es: "Das Konzert gegen den Klimawandel", den gegen das Klima machen wir eigentlich schon genug.

Am 07.07.07 findet LiveEarth statt; ein Konzert, wie gesagt, gegen den Klimawandel. Ich denke mal nicht unbeabsichtigt klingt das genau wie "LiveAid", welches unter großem Tam-Tam unter Bob Geldorf stattgefunden hat.

Der Hintergrund von LiveAid war vollkommen klar, es ging darum Spenden zu sammeln und die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, dass in Afrika alle paar Sekunden ein Kind aus völlig vermeidbaren Gründen stirbt. Sofern man Hunger als vermeidbar bezeichnen kann.

Im Gegensatz zum LiveEarth konzert, welches u. A. von Al Gore organisiert wird. Den erstens sehe ich den Klimawandel schon als festes Thema der Öffentlichkeit und Politik; sie tun sich schwer zu akzeptieren, dass die Kosten höher sind, wenn wir so weiter machen wie bisher, als wenn wir jetzt etwas machen, um Schlimmeres zu vermeiden.

Dabei hat sich aber auch schon viel verändert. Die Sendungen, die über das Thema Autos philosophieren sprechen neuerdings allesamt vom CO2 Ausstoß pro kg, es wird mehr über sparsame Autos gesprochen und V8-Tankstellenliebhaber als "verrückt" angestempelt. Unumgänglich bleibt es aber, diesen Vorwurf muss auch ich mir gefallen lassen, dass die Liebe zu großen Motoren und schicken Autos bleibt. Und so lange die Smog-Mogs die hübscheren und schnelleren Autos sind, wird das wohl auch leider so bleiben. Der Verstand sagt nein, die Gefühle sagen ja.

Aber man muss auch immer differenzieren. Ich bin beileibe nicht perfekt informiert, jedoch meine ich das in der BRD der Anteil der autmobilen Verschmutzung an der gesamten Verschmutzung lediglich 13 % beträgt. Die Industrie und ähnliche Großbetriebe tragen weit mehr zum Klimawandel bei. Und wayne interessierts?

Hauptsache sie können über die böse Automobilindustrie herziehen, die sich ihrer "Verantwortung" nicht bewusst sei und sowieso tragen alle Chefs und Manager von denen Dreizäcke und Pfeilschwänze. Stimmt im Fall von VW auch, is aber ein anderes Thema.

Was sind die Ziele eines Unternehmens?

Richtig, möglichst viel Gewinn. Es geht nicht um Arbeitsplätze, nicht um die abgesetzte Menge und erst recht nicht um die Umweltverträglichkeit. Es geht um Euros und Dollars.

Man kann sich vielleicht vorstellen, dass ein Auto, was sparsamer und sauberer ist, vielleicht auch mehr technische Finessè braucht als einem, wo man im Motor noch alles nachvollziehen kann. Somit werden auch alle Neuentwicklungen die das betreffen unglaublich viel teurer. Was war nochmal das Ziel jeden Unternehmens?

Und was kümmert ein Unternehmen die Umweltverträglichkeit? Nichts. Wie naiv kann man eigentlich sein, zu behaupten, die Automobilindustrie müsse sich ihrer Verantwortung bewusst sein? Und warum kauft eigentlich keiner die "grünen" Autos? Richtg, alle die, die was zu meckern haben. Den die Automobilhersteller bauen auch nur solche Autos, die sich auch verkaufen. Sonst könnten sie ihren Laden ja gleich alle schließen. Und was wird gekauft?

Richtig, Benzinschleudern. Daran sind nicht (!) die Autohersteller, sondern ihre Käufer Schuld. Wenn jeder nur noch das sparsamste Auto kaufen würde, würde Audi nicht demnächst den RS 6 rausbringen, Mercedes nicht den C 63 AMG.

Aber erinnern wir uns: wir reden hier von ca. 13% des gesamten CO2 Austoßes ider BRD. Wo ist die Industrie? Angela Merkel fährt erstmal in ihrer 6 Liter Hubraum großen Luxusschleuder vor und sagt Handel und Industrie, wir müssen was ändern. Alle haben sich etwas vorgenommen, aber zu einer Lösung kommt es nicht. Es kommt zu Kompromissen.

Und nun sitzen am 07.07.07 alle großen Manager mit Dreizäcken und Pfeilschwänzen vor der Glotze, lassen sich von ihren prostituierten, vom Konzern bezahlten hübschen jungen Damen massieren und hören sich von Madonna "Hey Mr. DJ put a record on, I wanna dance with my Baby" an. Da bekommen sie bestimmt ein schlechtes Gewissen.

Al Gore hätte als US-amerikanischer Präsident bestimmt die Welt gerettet, wer das auch noch glaubt, der höre und schaue sich bitte "Sleep now in The Fire" mit dem Musikvideo an (hat so manches großes Videoportal *hust* Youtube bestimmt gerade da). Der weiß zumindest etwas über seine Vergangenheit.

Was dieser Eintrag bezwecken soll weiß ich nicht. Es werden wieder irgendwelche Kommentare dazu kommen, aber vielleicht will ich auch einfach mal so einen kleinen Auschnitt zu meiner Sicht der Dinge zum Besten geben und so feststellen, ob ich mit meiner Meinung alleine dastehe.



THE TILL
6.7.07 15:19
 


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