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Über einen Freund

Heute war einer der wenigen Tage, an denen ich gezeigt bekommen habe, welch schreckliche Seiuten es haben kann, ein Haustier zu haben.

Mein Kater hatte eine Schwellung an der "Backe", die voll mit Eiter war. Diese hatte zuvor sein ganzes Gesicht deformiert, so dass wir damit heute zum Tierarzt gegangen sind. Er hat jetzt einen Zahn weniger, und auch die Backe ist aufgeschnitten, damit weiteres Eiter entweichen kann.

Ecklig klingt das an sich schon genug. Aber dieser Eintrag geht noch weit darüber hinaus. Ich habe "meinen" Hauskater schon seit 10 Jahren. Er ist damals bei uns im Haus zur Welt gekommen und nachdem wir damals die sowieso schon schwere Entscheidung treffen sollten, welche(n) der 5 Geschwister wir nehmen sollten, war es das erste Tier, bei uns im Hause, bei dem ich mich mit meiner Fürsprechung für meinen Kater "Mickey" durchsetzte.

Er sah mich als erstes als er seine Augen öffnete, und in Zeiten in denen ich viel zuhause war, hat er auf mich gehört wie ein Hund. Ich weiß das Katzen niemals ihr vollkommenes Vertrauen an andere bzw. Menschen abgeben, dennoch glaube ich, das wir sehr eng miteinander verbunden sind. Mickey ist immerhin schon fast 11, das heißt, in der Blüte seiner Jahre. Meine gesamte Kindheit habe ich mehr oder weniger mit ihm verbracht und als ich ihn heute aufgeschnitten beim Tierarzt sah, hat mich das richtig angefasst.

Ich bemerkte, das Mickey nicht irgendein Tier ist, sondern mein bester Freund. Er leistete mir auch in den dunkelsten Stunden Gesellschaft, brachte mich an den langweiligsten Tagen zum Lachen. Ich danke ihm sehr dafür und hoffe, dass mir nie wieder etwas auf diese Art und Weise klar gemacht werden muss.

Natürlich sind wir alle erwachsen und wissen, dass der Tierarzt dem Tier hilft. Aber wenn sowas einmal in 10 Jahren passiert, dann kriegt man schon mal Sorgen.

Darüber hinaus denke ich gerade daran, was ich wohl für ein Mensch geworden wäre, wenn ich nicht ständig Tiere in meinem Kindesalter um mich rum gehabt hätte. Ich glaube an die Theorie, das die Tiere den ethischen Sinn und Fürsorge in den Menschen wecken und bedauere alle Menschen, die ohne aufwachsen müssen. Die verpassen was.




THE TILL
3.7.07 19:08
 


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